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Zysten & Tumore im Kiefer – früh erkennen, sicher behandeln
Kieferzysten – meist harmlos, aber behandlungsbedürftig
Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Kieferknochen, die aus verschiedenen Gründen entstehen können – z. B.:
als Folge von Entzündungen an abgestorbenen Zähnen
im Zusammenhang mit verlagerten oder nicht vollständig durchgebrochenen Zähnen
Viele Zysten verursachen zunächst keine Beschwerden und werden oft nur zufällig auf Röntgenaufnahmen entdeckt. Andere können Druckschmerzen oder Verdrängungsgefühle auslösen.
Warum Zysten entfernt werden sollten
Auch wenn sie gutartig sind: Zysten können wachsen – und dabei umliegende Strukturen wie:
Zähne
Nerven
oder Knochengewebe
verdrängen oder schädigen.
Die Entfernung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Dabei wird die Zyste mitsamt Inhalt vollständig chirurgisch entfernt. Der entstehende Hohlraum füllt sich anschließend mit einem natürlichen Blutpfropf, der im Heilungsverlauf zu neuem Knochengewebe wird.
Zur Unterstützung der Knochenregeneration setzen wir auf PRF (Platelet-Rich Fibrin) – ein aus Ihrem Eigenblut gewonnenes Heilkonzentrat, das die Einheilung fördert und Komplikationen reduziert.
Gutartige Tumore – kontrolliertes Wachstum erkennen & behandeln
Tumore im Mund- und Kieferbereich entstehen durch eine vermehrte Gewebeproduktion – meist gutartig, aber in seltenen Fällen auch mit bösartigem Potenzial.
Sie können ausgehen von:
Schleimhaut
Bindegewebe
Drüsengewebe oder
anderen Ursprungszellen der Mundhöhle
Gutartige Tumore sind oft kapselartig abgegrenzt, wachsen verdrängend, aber nicht infiltrierend. In vielen Fällen können sie problemlos in Lokalanästhesie entfernt werden. Auch hier sorgt die moderne Technik für eine schonende und sichere Entfernung.