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Veränderungen der Mundschleimhaut – früh erkennen, gezielt abklären
Auffälligkeiten im Mund? Lieber einmal mehr hinschauen
Veränderungen der Mundschleimhaut können ganz unterschiedlich aussehen – und fallen Patientinnen und Patienten häufig zufällig auf.
Dazu gehören zum Beispiel:
Gewebevermehrungen (z. B. gutartige Tumore)
Farbveränderungen (z. B. weiße, rote oder dunkle Areale)
Veränderungen der Oberfläche (z. B. raue, verhärtete oder wunde Stellen)
Wann sollten Sie handeln?
Die Faustregel lautet:
Besteht eine Veränderung länger als eine Woche, sollte sie ärztlich abgeklärt werden.
Auch schmerzfreie oder unscheinbare Veränderungen können Hinweise auf beginnende Erkrankungen sein – von Reizungen bis hin zu (seltenen) bösartigen Prozessen.
Wie läuft die Abklärung ab?
Nach einer gezielten Untersuchung kann bei Bedarf eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden – schonend, unter örtlicher Betäubung
Die Probe wird in einem spezialisierten histologischen Labor analysiert
Nach etwa 7–10 Tagen liegt das Ergebnis vor – und wir besprechen mit Ihnen, ob und welche weiteren Schritte sinnvoll sind
In vielen Fällen handelt es sich um harmlose Veränderungen – aber es ist wichtig, auf Nummer sicher zu gehen.